Reziträume

Eine zweite Rezension zu den Fieberglasträumen ist nun bei Janetts Meinung erschienen. Meine Geschichte wird diesmal erwähnt, und das Fazit ist, dass es sicher keine revolutionäre, aber immerhin eine ordentliche Anthologie geworden ist. Aber lest selbst!

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Fiebrig besprochen

Zur aktuellen Anthologie „Fieberglasträume“, in der ich mit meinem Tattoo-Beziehungsdrama „Animatoo“ vertreten bin, gibt es jetzt eine erste, wie ich meine recht wohlwollende, Rezension auf Neueabenteuer. Das Buch selbst gibt es wie immer bei Begedia oder im bekannten Fachhandel.

Rache – frisch gebeamt

Titelbild3_kleinMeine Best-Of-Sammlung von Erzählungen aus den Jahren 2005 bis 2012 ist ja schon seit zwei Monaten bei Amazon erhältlich. Weil das Ding so ein erdrutschartiger Erfolg war (immerhin habe ich 5 – in Worten: FÜNF – Exemplare in der Zeit verkauft), gibt es das E-Book jetzt auch bei Beam-EBooks.

Warum? Amazon bietet E-Books grundsätzlich nur im hauseigenen Format an. Das ist sehr bequem, wenn man einen Kindle hat, schließt aber Leser mit anderen Lesegeräten aus. Daher gibt es meine unsterbliche Prosa ab heute auch im verbreiteten ePub-Format.

Experiment Selfpublishing

Titelbild3_kleinWie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen (huhu, Susanne!), habe ich kürzlich einen Selbstversuch über Selfpublishing gestartet. Ich habe sechzehn mehr oder weniger kurze Erzählungen zu einem gar nicht mal so kurzen E-Book geschnürt und über Amazons KDP-Portal veröffentlicht. Jetzt, knapp einen Monat später, ist es wohl Zeit für eine kurze Zwischenbilanz.

Als erstes habe ich also das E-Book per Hand zusammengestöpselt, was gar nicht so schwer ist, wenn man HTML kennt. ePub ist im wesentlichen ein mit ein paar Zusatzinformationen versehenes HTML, und ePub liefert eine gute Basis für Amazons Mobi-Format. Problem Nummer 1 war eher, dass ich erst kein gutes Titelbild hatte. Ich habe zwar ein schönes Foto für die erste Version verwendet, der Gesamteindruck sah aber eher nach Konsalik aus, also nicht meine Zielgruppe. Deshalb habe ich mich ans virtuelle Konstruktionsbrett gesetzt und ein Raumschiff für das Cover gebaut. Ich mag Raumschiffe sehr, und das fertige Bild gefällt mir nicht nur, weil ich es generiert habe.

Dann hieß es warten. Amazon tut das seinige und ordnet alles brav auf seinen Netzseiten ein, schickt auch ab und zu mal eine Ankündigungsmail herum. Nach einer Woche hatte ich kein einziges Exemplar verkauft.

Stufe 2 bestand also darin, das Buch bekannt zu machen. Ich bin seit Jahren in einigen SF-Foren und bei Google+ im SF-Bereich vernetzt. Also wies ich hier und da mal diskret auf das Buch hin. Das ist keine gute Idee, wenn man sich zu diesem Zweck extra bei den einschlägigen Foren anmelden müsste, so etwas fällt unangenehm auf und wird meist als Spamming verstanden. Besser ist es, sein bestehendes Netzwerk zu nutzen. Viele Autoren sind ja bei Facebook oder Twitter, da gibt es sicher immer Möglichkeiten, kleine, ehrliche, vielleicht originelle Hinweise zu setzen. Wenn man selbst kein Netzwerk hat, muss man jemanden finden, der eines hat.

Mitte Dezember hatte ich drei Bücher verkauft. Um Neujahr veränderte sich bei G+ noch mal ein wenig mit der Einführung der Communities. Das vergrößerte meine Kreise, zwei weitere Bücher wurden verkauft.

Mittlerweile hatte ich versucht, Kontakt mit Buchbloggern und Fanzines aufzunehmen, um ein paar Reziexemplare zu verschenken. Die Resonanz war etwas verhalten … um ehrlich zu sein, niemand nahm sich die Mühe, auch nur zu antworten. Das finde ich unhöflich, aber angesichts der derzeitigen SP-Schwemme wahrscheinlich auch verständlich. Also kein lohnendes Feld.

Insgesamt habe ich also bisher fünf Exemplare verkauft. Ich werde das Buch außerdem demnächst über ein ePub-Portal anbieten, um auch Leser mit anderen Lesegeräten als dem Kindle zu erreichen. Eine Gratis-Aktion über Amazon werde ich nicht machen, der Gedanke gefällt mir einfach nicht. Wer das Buch geschenkt will, soll mir zumindest eine Rezension versprechen. Weitere Werbeaktionen sind geplant, aber noch nicht spruchreif. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Rache ist eine schwere Schaufel

Zwei Welten und industrialisierte Elfen

Was wäre, wenn es mehr als eine Welt gäbe? Und wenn man sich für eine entscheiden könnte? Würde man die „bessere“ wählen? Auf welcher Basis? Was heißt denn „besser“?

Eigentlich haben wir fast immer die Wahl. Jeder macht sich mal Gedanken, was denn in seinem Leben besser laufen könnte, aber – wenn wir ehrlich sind – haben wir es selbst in der Hand, unser Leben zu verbessern, sei es auch nur ein wenig. Man muss sich nur entscheiden.

Darum geht es in meiner Geschichte „Filtersyndrom“, gerade als Zweiteiler erschienen in den Ausgaben 26/11 und 01/12 in der Computerzeitschrift c’t.

Eine Weihnachtsüberraschung für mich: Die neueste Ausgabe #45 der phantastisch! – eigentlich die Januarausgabe – ist bereits an die Besteller ausgeliefert. Darin zu lesen gibt es unter anderem meine Elfpunk-Geschichte „Rache ist eine schwere Schaufel“. Elfpunk? Das ist so ein Subgenre, das sich mal aus Michael Swanwicks Roman „The Iron Dragon’s Daughter“ entwickelt hat. Justina Robson schreibt so etwas auch ab und zu. Jetzt eben auch ich – wobei in derselben Welt schon vor Jahren mal eine Geschichte von mir spielte, nämlich „Fließe, mein Herz“. Es geht um eine unglückliche Liebe zu einer Bäckereifachverkäuferin, um eine alte Schuld und um ein besser vergessenes Talent.

Untoter Wiedergänger

Manchmal kommen sie wieder … die Geschichten, die schon mal veröffentlicht wurden. Vor ein paar Jahren gab Alisha Bionda eine abwechslungsreiche Anthologie neuer SF heraus. Wenig später ging der Verlag, bei dem das Buch damals erschien, ein.

Nun ist diese Geschichtensammlung wieder erhältlich. Ergänzt um ein neues Titelbild und ein paar neue Geschichten (die Rechte einiger anderer waren wohl nicht mehr erhältlich), bringt Michael Haitels p.machinery Verlag jetzt „Der perfekte Friede“. Enthalten von mir ist „Upload untot“, mein Piraten-Zombie-KI-Welt-am-Draht-Crossover. Und hier noch der Teaser:

Nach dem Abzug der Minengesellschaft leben die Nachfahren der Arbeiter mehr schlecht als recht auf einem ehemaligen Kolonieplaneten. Cortez beschließt, seine Schwester aus den Fängen ihres nichtsnutzigen Freundes Pedro zu befreien. Aber hält der sie tatsächlich gefangen? Ist sie am Ende von den untoten Zomba entführt worden? Und welchen Zweck hat eigentlich jenes seltsame elektronische Gerät, das ihm der Barmann aufgeschwatzt hat?