Neblige Aussichten

Aus einer plötzlichen Inspiration heraus nahm ich vor einiger Zeit an einer Ausschreibung zum Thema „Burgen, Schlösser und Ruinen“ teil – hatte ich ja schon als Kind mit Begeisterung die Briefmarkenserie „Burgen und Schlösser“ der Deutschen Bundespost gesammelt. Obwohl: „Industrie und Technik“ gefiel mir noch besser. Ja, das waren noch Briefmarken!

Egal, ich wollte über die erwähnte Ausschreibung berichten.

Entgegen meiner Erwartung wurde mein Beitrag angenommen. Ich hatte nämlich nicht, wie das Thema nahelegte, ganz auf Fantasy oder Grusel gesetzt, sondern eine ausgesprochene Science-Fiction-Geschichte produziert, ganz ohne Menschen, eine winterliche Postapokalypse. Den Herausgebern gefiel es, daher findet sich meine Geschichte „Am Ende der Spur“ nun im neuesten Druckerzeugnis des hervorragenden Schreiblust-Verlags: Burgturm im Nebel. Schaut euch die Seite an, man kann das Buch dort zum ermäßigten Preis vorbestellen. Ich habe die Korrekturfahnen nur überflogen, aber es ist zumindest noch eine weitere SF-Geschichte darin, nämlich Bernhard Weißbeckers „Ur“, eine ruhige Meditation über explorative – und exploitative – Expansion. Das lohnt sich bestimmt.

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