Drei vor, eine zurück

Es soll ja Schriftsteller geben, die nicht von ihrer Kunst leben können. Mich zum Beispiel. Das ist übrigens der Grund, warum ich in letzter Zeit wenig schreibe; hier, meine treuen Leser, und leider auch in dem Ordner, der all meine Geschichten birgt. Ja, auch ich muss einem day job nachgehen, um mir die fettreduzierte Magarine auf mein Roggenbrötchen zu verdienen. Aber was heule ich euch die elektronischen Öhrchen voll, ihr kennt das ja. Und damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich mag meine Arbeit, ehrlich.

Obwohl ich also seit Wochen keine Zeile verfasst habe, läuft immer noch eine Menge nebenher auf. So ist mittlerweile mein gescheiterter Beitrag zum CapCo 2007 in der c’t erschienen (aufmerksame Mitleser haben das in der Veröffentlichungsliste sicher bemerkt), im Wurdack-Verlag trug ich die Francis-Ooze-Nebenhandlung „Deformationen“ zum Band „S.F. X“ bei, und im EDFC erscheint demnächst der neue Jahresband „Das Mirakel“, zu dem ich mein Next-Generation-Paparazzi-Medizin-Nanobot-Out-Of-Body-Experience-Dingsda „Invasive Techniken“ beisteuern durfte.

Auf der anderen Seite wird der „Welt der Geschichten“-Sonderband wohl nun in Heftform erscheinen, daher habe ich – ohne Groll – meine Geschichte zurückgezogen. Vielleicht war die Zeit noch nicht reif für eine Gruselgeschichte aus meiner Taste.

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