I see a Leu Moon rising

Ich hege ja sentimentale Erinnerungen an das Online-Zine Leumond. Gestartet zunächst unter ausschließlicher Beteiligung der beiden Herausgeber, wuchs über die Jahre ein recht beachtlicher Autorenstamm heran. Nicht schlecht für ein deutsches Online-Magazin, sich mehr als ein Jahr zu halten.

Drei Jahre später: Nach der Lektüre von Walter Moers „Rumo“ hänge ich in einem verödeten Fan-Fiction-Forum zum Thema herum. Plötzlich fällt mir ein Aufruf zu einem längst abgelaufenen SF-Schreibwettbewerb ins Auge. Ich bedaure, dass das Ding vorbei ist, aber nicht zu sehr, schließlich habe ich noch nie eine Zeile geschrieben. Ich folge dem Link, der zu einem recht gemütlichen, noch kleineren Forum eines Mags namens „Leumond“ führt. Dort bleibe ich an einer Mathefrage hängen.

Wenige Tage später poste ich meine erste Geschichte ever – „Die zwei Uhren“ – in die Geschichtenrubrik. Der Rest ist sprichwörtlich Geschichte: Zwei meiner Storys werden aus dem Forum ins Magazin übernommen. Dann wird das Mag eingestellt. Ich hoffe nicht, dass da ein Zusammenhang besteht …
Und nun wird es Leumond wieder geben! Laut den Herausgebern wird gerade der Neustart vorbereitet, eine Notiz steht auch schon auf der Seite. Und sie suchen noch Geschichten & Gedichte. Also, Nachwuchsschreiber, ran an die Tasten. Es lohnt sich.

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