Cyberpunk’s not dead

Bereits zum dritten mal in Folge nehme ich am Wettbewerb der Cyberpunk-Community Deutschland teil – wir erinnern uns: Vor zwei Jahren krepelte ich mich mit „Die bunten Splitter der Seele“ immerhin auf den dritten Platz, den ich dann letztes Jahr mit „Retrozone“ souverän verfehlte, um mich auf dem undankbaren vierten zu lümmeln.

Aber ich bin ja unbelehrbar, deshalb werfe ich dieses Mal meinen schockierenden Art-Thriller „Klick, klick, Kaleidoskop“ ins Rennen. Das Ding ist quasi ein Abfallprodukt der Vorjahresrunde, ein Konzept, das damals von dem Retrozonen-Mem verdrängt wurde, das ich aber jetzt ausarbeiten konnte. Die Geschichte entstand, weil ich (wie manche wissen mögen) vor Jahren Gitarre in einer hervorragenden Thrash-Metal-Formation namens „Mindsequencer“ malträtierte. Der Name war eher ein Zufallsprodukt, aber die Frage, was er wohl bedeuten könnte, ließ mich nie ganz los. Eine mögliche Erklärung bietet die Geschichte.

Alle langjährigen Mitglieder des SF-Netzwerks können übrigens mit abstimmen.

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Seht in den Himmeln die Warnung

Das Corona Magazine ist im deutschsprachigen Raum eines der wenigen Online-Zines, die sich über längere Zeit halten konnten. Zuweilen etwas unregelmäßig, aber ununterbrochen seit 1997! Das sind zehn unglaubliche Jahre, in Internetzeit also etwa ein Jahrtausend.

Eben in diesem Magazin bin ich nun mit einer weiteren Geschichte vertreten, meinem Waisenjungen-Würfelspiel-Windrad-Drama „Der lange Schatten“. Lest bei der Gelegenheit auch mal im Archiv in vorherigen Ausgaben rein, die Kurzgeschichten lohnen sich fast immer.

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Das Jahr 2007 beginnt

Da nähern wir uns also unvermeidlich weiter dem Jahr 2010, nach 2001 der nächste „Clarke-Punkt“, wenn ihr wisst, was ich meine.

2006 war toll, ein Blick auf meine Veröffentlichungen gibt einen Anhaltspunkt, warum; es ist aber abgesehen davon noch ganz viel anderes Schönes geschehen.

Für 2007 stehen nun weitere Geschichten in der Warteschlange. Und: Nachdem ich ja schon mit meinem Beitrag zum CAPCo.de begonnen hatte, ist mir plötzlich gestern nacht noch eine ganz andere Idee zugeflogen, die viel besser „fließt“. Es geht um den üblichen Kram: Nanobots, Weltverschwörung, Megakonzerne … na, lasst euch überraschen!

RSS und Listen

So, ein wenig gebastelt: Rechts unten auf der Seite gibt es nun RSS-Feeds für zwei meiner persönlichen Favoriten, nämlich die SF-Rubrik von Kurzgeschichten.de und das SF-Netzwerk SciFiNet.org. Web 2.0 ist schon irgendwie cool.

Außerdem gibt es jetzt eine Liste meiner Veröffentlichungen, bisher nur Kurzgeschichten natürlich. Links zu entsprechenden Infoseiten werde ich im Laufe der Zeit ergänzen.

Ein neuer Anfang und ein Jahresende

So, nachdem ich mich ja nun schon seit über zehn Jahren im Netz bewege, war es wohl Zeit, ein eigenes Blog zu eröffnen. Hier also das Blog, auf das die Welt gewartet hat: Semantomorph: Schreiben beiderseits von Sinn, das Weblog von Niklas Peinecke, Wissenschaftler & Schriftsteller.

2006 neigt sich dem Ende, und ich kann sagen, dass es in jeder Hinsicht erfolgreich war. An dieser Stelle werde ich vorwiegend über meine Ambitionen als Autor berichten, daher also eine kurze Zusammenfassung: In diesem Jahr sind zwölf Kurzgeschichten von mir veröffentlicht worden, darunter in so prominenten Medien wie dem Nova-Magazin oder in der SF-Reihe des Wurdack-Verlags. Ich werde auf dieser Seite noch eine Übersicht aller Veröffentlichungen erstellen.

Was liegt zur Zeit an? Nun, zunächst einmal der CAPCo.de (der Cyberpunk-Wettbewerb der CPC), in dem ich ja 2006 immerhin den dritten Platz belegen konnte. Ich habe mittlerweile zwei Ideen identifiziert und eine Geschichte bereits begonnen – mal sehen, ob das etwas wird. Meine dort drittplatzierte Story „Die bunten Splitter der Seele“ erscheint übrigens am 27. Dezember im c’t Magazin, eine Gelegenheit, sie einmal mit Illustrationen zu lesen. Natürlich gibt es jede Menge neue Stories in Arbeit, aber noch nichts Spruchreifes – ich halte Euch auf dem Laufenden.

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