Die Lesung im Otherland

Eine Premiere gab es für mich am vergangenen Freitag: Meine erste Lesung mit mir als Star. Bisher hatte ich immer zusammen mit mehreren Autorenkollegen aus meinen Kurzgeschichten vorgetragen. Nun sollte das anders sein. Anlässlich des Erscheinens meines ersten Romans, durfte ich im Berliner Otherland vortragen. Vorbereitet worden war das Ganze schon durch Ankündigungen auf der Webseite und in diversen Foren, vor allem aber durch die Auslese des Monats, eine schöne Auswahl von Büchern, die das Team regelmäßig auf die Webseite stellt.

Als weitere Premiere kam diesmal meine Frau mit – sie hatte mich noch nie vor Publikum lesen gehört. Netterweise holte uns Jakob Schmidt, der mich auch eingeladen hatte, am Bahnhof ab. Das hatten wir klug geplant, denn wenn man aus einer großen Stadt in eine riesengroße Stadt fährt, ist es ratsam, ortskundige Anleitung zu haben. Meine Idee, dass er uns an einem roten Koffer erkennen könne (was ich lustig fand, weil rote Koffer ja auch im Roman vorkommen) scheiterte aber daran, dass wir dann doch den blauen Rucksack dabeihatten. Internetfotos eignen sich auch nur bedingt zur Identifizierung. Egal, wir haben uns dann doch gefunden.

Nach einer schnellen Pizza zwei Straßen weiter trafen wir schließlich im Otherland ein. Einige Zuhörer hatten sich schon versammelt, ein paar kamen dann noch dazu, und um zwanzig nach 8 legte ich los; zunächst nervös, wie meine Frau meinte, dann zunehmend sicherer, weil das Publikum so nett und still lauschte. Zehn Besucher waren es nach meiner Zählung, andere Schätzungen sprechen von zwölf – bei solchen Menschenmassen werden die Angaben schon mal unzuverlässig. Nach guten 45 Minuten Vorlesen hatten wir in der Pause Gelegenheit, das beeindruckende Sortiment des Otherland zu bewundern. Ein kleiner Teil der ausgestellten Bücher befindet sich schon in meinen Bücherregalen, den Rest hätte ich am liebsten gleich mitgenommen. Auch lernten wir Ladenmitinhaber Wolf kennen (der meiner Frau Rob Zombies ersten Roman ans Herz und in die Hände legte), seinen hinreißenden Hund und Kollegin Karla Schmidt kennen, mit der sogleich konspirative Verhandlungen geführt wurden. Danach gab es noch ein wenig Fragestunde zu Absicht und Konstruktion des D9E-Universums, echten und vermeintlichen Widersprüchen, Vorbildern und Nachwirkungen, und der SF und dem Leben so ganz allgemein. Da ich gerade Jo Waltons “In einer anderen Welt” gelesen habe, stellte sich bei mir dieses ganz spezielle Fandom-Gefühl ein, das sicher nur kennt, der schon einmal nach langen Jahren in einer Gruppe von Leuten mit ähnlichen Interessen ankommt, dieses Gefühl, dass das Universum diesen Moment gerade für dich und speziell für dich erschaffen hat.

Aber auch so ein Abend muss enden, so strapazierten wir Jakobs Gastfreundschaft noch mit einer späten Fassbrause um die Ecke, quartierten uns für die Nacht auf seinem Gästebett ein und fraßen ihm morgens etliche Brötchen weg. Das Wochende perfekt zu nennen wäre noch untertrieben. Ich hatte eine Menge Spaß und hoffe, die Sause anlässlich meines nächsten D9E-Bandes nächstes Jahr wiederholen zu können.

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Die Lesung der blauen Aschen

Am 14. Februar ist es so weit: Nach über einem Jahr muss mich das geschätzte Publikum erneut live ertragen – diesmal erstmals mit einer Lesung aus meinem Roman “Das Haus der blauen Aschen”.

Das Ganze findet in der Otherland-Buchhandlung in Berlin statt, jenem legendären letzten Hort des phantastischen Buchs, der noch nicht von Vampiren und geprügelten Landmädchen überrannt worden ist. Ich meine, da gibt es noch ganz normale Fantasy und SF zu bestaunen, ohne Glitzervampire. Wer also in der Nähe ist, kann gern vorbeikommen. Los geht es um 20 Uhr. Und ich bin sooo aufgeregt!

Notiz an mich selbst: Füller zum Büchersignieren mitbringen!

Außerdem war Petra Hartmann so nett, ihre Gedanken zu dem Buch in ihrem Blog zu posten.

Aschenhitparade

“Das Haus der blauen Aschen” hält sich derzeit tapfer in den Amazon-Top-100. Besonders unter den SF-E-Book-Neuerscheinungen stabilisiert sich das Ding um Platz 43 herum.

Derweil hat es sogar eine erste Bewertung: Vier Sterne. Woohoo!

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Die Aschen und ihre Kritiker

Gerade mal ein paar Tage ist mein Roman “Das Haus der blauen Aschen” lieferbar und schon gibt es weitere Reaktionen: Eine zweite, sehr wohlwollende Kritik auf Buchwurm-Info, eine Leserunde im SF-Netzwerk und eine bei SF-Fan, Lob aus berufenem Munde (bei Google+; warum kann man darauf eigentlich nicht mehr verlinken? Ist das echte Netz jetzt ähbäh?) und ein Voting auf Lovelybooks.

Das ist doch schön!

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Das Haus der blauen Aschen

Seit heute ist nun mein erster Roman “Das Haus der blauen Aschen” käuflich zu erwerben. Worum es geht habe ich ja hier schon erwähnt, deshalb bleibt mir nur, auf ein neues Interview bei Deutsche-Science-Fiction mit mir und die erste Rezension von Carsten Kuhr für Phantastik-News zu verweisen.

Ist das aufregend!

Das Interview der blauen Aschen

Am Mittwoch erscheint mein erster Roman “Das Haus der blauen Aschen“. Zu diesem Thema – und zu der ganzen Reihe “Die neunte Expansion” – hat mich Ralf Steinberg vom Fantasyguide intensiv befragt. Nachzulesen ist das dort.

Die Leseprobe der blauen Aschen

Schon seit Nikolaus ist beim Verlag eine Leseprobe zu meinem Roman “Das Haus der blauen Aschen” online – über 50 Seiten zum Reinlesen! Warum ich das erst jetzt hier poste? Na, weil ich gerade fleißig an der Fortsetzung schreibe. Die hat auch schon wieder 350000 Zeichen und trägt den hübschen Titel “Die Seelen der blauen Aschen”.

Erscheinen wird dieser geplante Band 6 der D9E-Reihe wohl erst 2015, aber bis dahin könnt ihr euch ja locker mit Band 2 trösten, und mit Band 3 und Band 4 und Band 5.

Interessant: Obwohl ich hier gar nicht mehr so oft poste, gibt es deutlich mehr Traffic als die zwei Jahre zuvor. Romanschreiber sind offenbar wesentlich interessanter als Kurzgeschichtenschreiber.

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